Der wesentliche Faktor des Öko-Designs ist die Energieeffizienz, die in die EuP-Richtlinie eingearbeitet ist, aber aus unterschiedlichen Sichtweiten betrachtet wird. Der Energieverbrauch ist ein wichtiges Argument für die Vermarktung von Elektronikprodukten geworden. Damit liegen die Entscheidungen über neue Produkte, Produktionseinrichtungen in der Verantwortung des Managements. Allein die Darstellung mit der Herausarbeitung der Energieeinsparungen und damit auch CO2 -Reduzierungen von Elektroprodukten sind Marktvorteile.
In der EuP-Direktive wird der Umweltschutz unter anderem mit Blick auf die Energieeffizienz, angesprochen. Die Direktive ist eine Selbstverpflichtung, aber Bestimmungen für einzuarbeitende Maßnahmen sind in Bearbeitung. Die EuP betrifft alle Energie verbrauchenden Produkte unter Einbeziehung der gesamten Lieferkette (gesamter Produktzyklus). Die Aufklärung des Verbrauchers ist ein weiterer wesentlicher Faktor.
Für die Durchführungsmaßnahmen bestehen zurzeit 3 Direktiven,
14 laufende Studien, 5 neue Studien und ein Working-Plan.
Ziel des Planes ist das Erstellen einer Liste mit 25 Produktgruppen, wobei in jeder Gruppe mehrere unterschiedliche Produkte enthalten sind. Dazu soll eine Klassifikation aller möglichen Produkte geschaffen werden, um damit mehrere 1000 Produkte in die 25 Klassen einzuordnen. Die sich daraus ergebenden Maßnahmen für die Industrie sind vielseitig. Dazu gehören: ein entsprechendes Management installieren, Informationen sammeln, Synergien aus den Forderungen der WEEE, RoHS, REACH und EuP nutzen sowie Unternehmens- und Produktvorteile kommunizieren.
von Dr. Constantin Herrmann, PE International, Stuttgart
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